VIAGRA bei Impotenz

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In Deutschland gibt es schätzungsweise 7,5 Millionen Männer, die an Erektionsstörungen leiden.
Mit zunehmendem Alter nimmt die Häufigkeit zu (ähnlich wie Schwerhörigkeit).
Aber auch jüngere Männer sind schon von dieser Störung betroffen. Von den Sozialgerichten ist die erektile Dysfunktion, wie der medizinische Begriff lautet, als „Erkrankung“ anerkannt. Deshalb übernehmen die Krankenkassen auch alle Untersuchungen und Therapiemaßnahmen.

Männer, die an Erektionsstörungen leiden, wünschen sich natürlich eine Problemlösung.
Jeder erwachsene Mensch hat ein Recht auf ein erfülltes Sexualleben. Es ist Bestandteil unserer Gesundheit und das gesamte Leben wird positiv beeinflusst.
Gründe, warum es nicht mehr so funktioniert, wie es sollte, sind vielfältig:
Gefäßprobleme, Fehlfunktionen der Venen, Nervenstörungen, Medikamente, Diabetes, Stress im Berufsleben.

Gefäßverengungen, die schon frühzeitig eine Erektionsstörung hervorrufen, können gleichzeitig ein Warnsignal für eine beginnende Herzerkrankung sein.
Sind Nerven der Wirbelsäule, der Prostata, des Gehirns oder der Leistengegend – beispielsweise von einem Unfall – geschädigt, werden Informationen nicht mehr richtig übertragen. Dann kommt es zur Störung oder dem vollständigen Versagen.
Nicht zu unterschätzen sind Medikamente, die immer eingenommen werden müssen.
Dazu zählen in erster Linie Blutdruckmittel, Antidepressiva und Medikamente gegen Allergien.
Muss ein Mann sogar mehrere Medikamente zur gleichen Zeit einnehmen, dann wird die sexuelle Leistung sehr stark beeinträchtigt.
Prostatakrebs führt häufig dazu, dass das Organ entfernt werden muss. Hier treten fast immer
Erektionsstörungen auf. Die moderne Chirurgie ist bemüht, alle Nerven bei der OP zu schonen, damit alle Funktionen erhalten bleiben.

Gesundheitliche Gefahren, die von großer Tragweite sein können, sind übermäßiger Alkoholgenuss, Nikotin und Übergewicht. Das sind aber Faktoren, die man selber beheben kann.

Glücklicherweise gab es Anfang der 90er Jahre englische Wissenschaftler, die eine grandiose Entdeckung machten. Sie entwickelten ein Medikament, welches den Blutstrom zum Herzen verbessern sollte. Aber wie man herausfand, hatte das Medikament kaum Einfluss auf den Kreislauf. Die Forscher änderten die Dosierung und es trat ein, womit keiner gerechnet hatte:
Das Medikament bewirkte, dass das Blut nicht Richtung Herz floss, sondern in den Penis und somit Erektionen auslöste.

Es waren natürlich noch viele Schritte in der Erforschung notwendig, aber dann war Viagra „geboren“.
Endlich eine Pille, die die verlorene Erektionsstörung wieder zurück bringt, ist eine unglaubliche Entwicklung!

Aber einfach nur eine Tablette einwerfen und dann sagen: „Auf geht’s Liebling“, das funktioniert nicht so ganz. Sexuelle Stimulation ist auf jeden Fall notwendig. Ein langes Vorspiel, Zärtlichkeiten, leidenschaftliche Küsse gehören an den Anfang eines glücklichen Beisammenseins. Diese schöne und neue Situation macht es möglich, das Geschlechtsleben bis ins hohe Alter wieder voll zu genießen und die Erregung zusammen mit dem Partner zu erleben.

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