Potenzprobleme – Ursachen & Informationen

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Die sexuelle Leistungsfähigkeit ist bei Männern um die 20 Jahre am höchsten und nimmt danach kontinuierlich ab. Bei Männern über 50 Jahren lässt die Potenz deutlich nach. Es kann lange dauern, bis es zu einer Erektion kommt und auch die Stimulation muss intensiver sein. Der Samenerguss kann sich verzögern. Dies alles sind natürliche Prozesse, die keineswegs auf Krankheit zurückzuführen sind und mit denen trotzdem erfüllte Sexualität stattfinden kann.

Gerade bei Männern dieser Altersgruppe häufen sich berufliche und private Leistungszwänge. Pubertierende Kinder machen einem das Leben schwer, der Chef verlangt doppelten Einsatz, vielleicht stellt auch die Partnerin plötzlich sehr hohe Ansprüche. Das alles mischt sich mit dem Wissen, dass die Jugend nun endgültig vorbei ist. Es fehlt am nötigen Ausgleich, Belastung wird verdrängt. So kommt es unweigerlich zu Ängsten, die sich in der sexuellen Lustlosigkeit äußert. Nicht selten entstehen gerade in dieser Zeit chronische Krankheiten, die das seelische Gleichgewicht komplett torpedieren.

Erektionsstörungen durch innere Einflüsse:

1. Durch Mangelndes Verlangen. Es ist ganz natürlich, dass das Verlangen mit den Jahren zurückgeht. Dennoch kann die Freude am Sex bis ins hohe Alter erhalten bleiben.
2. Beziehungsprobleme, auch unbewusste, drücken sich in der Sexualität aus. Konflikte, Streit, Missachtung oder Misstrauen haben direkten Einfluss auf das sexuelle Verlangen.
3. Auch Überarbeitung, Erschöpfung und Stress wirken sich unmittelbar auf die Potenz aus.

Potenzprobleme durch äußere Einflüsse:

1. Organische Ursachen
Schilddrüsenunterfunktion, Diabetes, Asthma, Bluthochdruck und Gefäßerkrankungen wie Arteriosklerose stehen an erster Stelle, wenn es um organische Ursachen für Potenzstörungen geht. Nicht selten sind Durchblutungsstörungen des Beckens, die sich mit dem Alter einstellen, die Ursache. Da auch jede organische Beeinträchtigung langfristig zu seelischen Schäden führen kann, ist es schwer, Gründe für Potenzprobleme klar zu definieren.

Andere äußere Einflüsse:

2. Der Konsum von Medikamenten, Drogen, Alkohol, und Nikotinmissbrauch können sich gravierend auf die Potenz auswirken.

Sind organische Ursachen auszuschließen, können eine einfühlsame Partnerin und die Schaffung einer lustfreundlichen Umgebung bereits Abhilfe schaffen. Wichtig ist es, seine Ängste auszusprechen und damit konstruktiv umzugehen. Erfahrungsgemäß haben Männer damit größere Probleme als Frauen. Psychisch bedingte Potenzprobleme können aber auch erfolgreich mit Hilfe einer Psychotherapie behandelt werden.

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