Erektile Dysfunktion: Die Psyche leidet

Jüngsten Untersuchungen zufolge, waren ca. 20 % aller Männer in Deutschland einmal in ihrem Leben von einer erektilen Dysfunktion betroffen. Bei einer länger währenden erektilen Dysfunktion befinden sich Betroffene in einer Lebenskrise, die nicht nur die Lebensqualität negativ beeinflusst, das Selbstbewusstsein auf Dauer beeinträchtigen kann und deutliche Spuren in der Zweisamkeit hinterlässt. Die Ursachen einer erektilen Dysfunktion können psychischer oder körperlicher Natur sein.

Eine zu große Erwartungshaltung führt bei jüngeren Männern zu oft zu Versagensängsten. Möglich ist auch, dass sich der Betroffene im Unterbewusstsein längst gegen die derzeitige Partnerin entschieden hat, jedoch nicht in der Lage ist, offen und ehrlich dazu zu stehen. Existenzielle Ängste, Sorgen, Termindruck, eine zu hohe Arbeitslast im Geschäft, Ärger im Kollegenkreis oder auch in der Familie können die Lust am Sex oft langandauernd unterbinden, und das erwartete männliche Leistungsvermögen bleibt aus.

Mangelnde Erektion kann allerdings auch ein Anzeichen für eine ernsthafte Gefäßerkrankung sein. Deshalb sollte jeder Betroffene, gleich welchen Alters, unbedingt ärztlichen Rat für sich in Anspruch nehmen. Bei einem dauerhaften Ausbleiben der Erektion können Herzerkrankungen und Diabetes die Ursache sein. Aber auch zu hohes Übergewicht, übermäßiges Rauchen und zu viel Alkohol beeinträchtigen die Erektion negativ. Der Konsum von verschiedenen, nicht aufeinander abgestimmten, Pharmaka kann ebenfalls zu vorübergehenden Erektionsstörungen führen.

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